Technik

Technische Artefakte machen Vieles möglich, doch ohne den Menschen gäbe es sie nicht und sie hätten keinen Sinn: „Nur insofern sie hergestellt und gebraucht werden, sind sie überhaupt“ (Tuchel zitiert nach Schmayl & Wilkening, 1995). Auch im 21. Jahrhundert trägt der Mensch als technischer Kreator die Verantwortung für den Gebrauch, die Verwendung, den Einsatz und den Umgang mit „der Technik“.  Technik umfasst mehr als das Zusammengesetztsein verschiedener Komponenten und deren Nutzung – sie ist nicht nur ein Gegenstand oder Begriff. Daher wenden wir uns in der Schule einem ausgedehnten Technikbegriff zu, der bildungstheoretische und didaktische Implikationen beinhaltet.

In der Schule erfahren die Schüler und Schülerinnen nicht nur technisches Fachwissen, sondern ganzheitliche technische Bildung. Der mehrperspektivische Technikunterricht fügt sich in den Bildungsauftrag der RST ein und erschließt zusammen mit den anderen Fächern „[…] der nachwachsenden Generation die Welt und fördert zugleich ihre persönliche Entwicklung.“ (Schmayl, 2010).  Technische Bildung macht ernst mit dem Ganzheitskriterium und zielt auf eine Bildung von „Kopf, Herz und Hand“ im Sinne Pestalozzis.

Im Vordergrund steht an der RST der verantwortungsvolle und handlungskompetente junge Mensch in einer hoch technisierten und globalisierten Welt.

Hierbei spielen die Vermittlung fundamentaler Einsichten, Handlungs- und Bewertungsmuster sowie die Verantwortung im Umgang mit endlichen Ressourcen eine zentrale Rolle.

„Den Problem- und Handlungsfeldern kommt wesentliche Bedeutung für die Lebensbewältigung, die Lebensgestaltung und die Lebensbedingungen der Menschen auch im Sinne nachhaltigen Handelns und der Verbraucherbildung zu“ (Bildungsplan 2016).