Virtueller Vortrag über Wolf und Luchs an der RST

Peter Sürth ist an der Realschule Triberg längst ein alter Bekannter und seit langem ein stets gern gesehener Gast. Auch in diesem Jahr informierte der Wildtierbiologe die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen über die Lebensweise von Wolf, Luchs und anderen Wildtieren, die im Schwarzwald heimisch sind oder in den letzten Jahren wieder in ihren angestammten Lebensraum zurückkehrten. Aufgrund der aktuellen Coronalage konnte die Veranstaltung nicht wie gewohnt in der Schule stattfinden und der Referent schaltete sich online aus seinem zum Streaming-Studio umgebauten Arbeitszimmer in den Klassenraum. Mit Hilfe eines Greenscreens konnte Sürth die Kinder aus einem digitalen Wald begrüßen und je nach Bedarf seinen „Standort“ wechseln. Anschaulich berichtete er den Kindern von seiner alltäglichen Arbeit als Biologe. Wie werden Tiere fotografiert und gefilmt? Wie kann man einen Wolf markieren, um dessen Bewegungen im Revier nachzuvollziehen? Diese und vielen weitere interessante Fragen beantwortete Herr Sürth ausführlich in seinem Vortrag den interessierten Zuhörern, die sich ebenfalls mittels Videochat aktiv am Vortrag beteiligen durften und den virtuellen Gast mit Fragen löcherten. „Vielleicht kann ich euch im Frühjahr oder Sommer wieder persönlich besuchen.“, versprach Sürth und weckte die Neugier der Kinder auf weitere spannende Geschichten, Experimente und Erlebnisse rund um die Tierwelt direkt vor unserer Haustür.

Text und Foto: Realschule Triberg

Studienfahrt der Klasse 10b

Wir, die Klasse 10b der Realschule Triberg, waren vom 27. September bis zum 01. Oktober 2021 auf Abschlussfahrt in Meersburg am Bodensee.

Unsere Reise begann am Montagmorgen um 08:00 Uhr am Triberger Bahnhof. Voller Vorfreude und negativ auf Corona getestet, stiegen wir in unseren Bus, der uns zwei Stunden später vor dem JUFA- Hotel in Meersburg absetzte. Zunächst konnten wir Schüler in kleineren Gruppen erste Eindrücke von Meersburg sammeln, bevor wir gemeinsam die Meersburger Burg besichtigten. Mit direktem Blick auf den Bodensee, haben wir viel über das Leben der mittelalterlichen Burgbewohner, sowie über die Funktionen und die Architektur des Gebäudes im 15. Jahrhundert erfahren. Am späten Nachmittag bezogen wir unsere Zimmer und trafen uns anschließend zum gemeinsamen Abendessen im Hof des Hotels. Danach ließen wir den Abend ausklingen, indem wir zusammen in einem Seminarraum des Hotels Karaoke gesungen, zusammen Tänze einstudiert und Gemeinschaftsspiele gespielt haben.

Der nächste Tag begann mit einem ausgiebigen Hotelfrühstück. Um zu unserem ersten Programmpunkt zu kommen, mussten wir erst mal eine Stunde mit der Fähre nach Friedrichshafen fahren. Unterwegs hatten wir Zeit, den oberen Teil des Bodensees mit seinen angrenzenden Ortschaften und Häfen anzuschauen. An unserem Ziel angekommen besuchten wir das Zeppelinmuseum Friedrichshafen. In unserer einstündigen Führung konnten wir viel über die Geschichte und die Bauweise des Bodensee-Wahrzeichens erfahren. Am Nachmittag tauchten wir erneut in die Geschichte ein. Diesmal im Schulmuseum.

Neben einer Führung über die Schulzeit im Dritten Reichs durften wir uns auch selbst in den damaligen Schulalltag hineinversetzen, indem wir in einem nachgebauten Klassenzimmer von 1928 die damaligen Lehrmethoden kennenlernen konnten. Außerdem lernten wir, mit Feder und Tinte Kurrentschrift zu schreiben, die bis Anfang des 20. Jahrhunderts gelehrt wurde. Alles in allem muss man doch festhalten, dass das Schülerleben heutzutage um einiges angenehmer ist.

Die Klasse 10b in Konstanz. Foto: Gutjahr

Der Mittwoch begann ebenfalls mit einer Bootsfahrt. Diesmal allerdings in die entgegengesetzte Richtung nach Konstanz. Hier wurden wir schon von unserem Stadtführer erwartet, der uns viel über die Konstanzer Stadtgeschichte erzählte. Wir haben viel über historische Gassen und Gebäude, wie das Konstanzer Münster erfahren. Anschließend durften wir die Stadt auf eigene Faust erkunden.

Kletterpark. Foto: Gutjahr

An unserem vorletzten Tag ging es für uns mit dem Bus nach Immenstaad.  Dort stand klettern im Erlebnispark Immenstaad auf dem Programm. Nachdem wir ca. 5 Stunden lang verschiedene Parcours absolviert hatten, grillten wir auf einem nahe gelegenen Grillplatz.
Der letzte Tag galt vor allem der Rückreise, wo die Eltern uns am Triberger Bahnhof nach dieser tollen Woche zwar mit müden, aber glücklichen Gesichtern in Empfang nahmen.

Text: Annie Herr, 10b

Die erste Woche der neuen Fünftklässler an der RST

36 neue Fünftklässler wurden am 14.09.2021 bei schönstem Wetter an der Realschule Triberg begrüßt.

Den ersten Teil der Begrüßung gestaltete die Klasse 6b unter der Leitung von Frau Nagel schwungvoll mit ihrem tollen umgedichteten Sprechgesang „Unser Hit für euch“ nach dem Lied „Alles nur geklaut“(von den Prinzen). Mit den Worten „…ohne Scheu,… habt immer Mut! Denn wir sind gerne für euch da…“ stimmten sie die Neulinge auf die nächste Etappe ihres Schullebens ein.

Linus Mayer, Mitglied der Schülermitverwaltung (SMV), hieß die Fünftklässler willkommen und ermutigte sie, das Schulleben tatkräftig mitzugestalten.

Schulleiter Thomas Serazio begrüßte jede und jeden (coronagemäß mit Ellenbogencheck) herzlich in der Schulgemeinschaft der RST. Waren sie bisher die Größten an ihrer ehemaligen Grundschule, so seien sie jetzt für ein Jahr lang die Kleinsten und brächten sicherlich neue Ideen und viel Schwung mit, so Serazio.

Schön war, dass dieses Jahr endlich wieder zumindest ein stolzes Elternteil mit dabei sein konnte. So konnten unkompliziert erste Kontakte geknüpft werden.

Die 5a besuchen nun 16 Kinder der Raumschaft, ihr Klassenlehrer ist Jens Linke. Susanne Neiße übernahm die 20 Schülerinnen und Schüler der „Bili“-Klasse.

Die ersten Schultage der neuen Fünfer waren im Laufe der Woche geprägt von einem ersten Kennenlernen, sei es, der neuen Mitschüler, der unterschiedlichen Lehrer oder auch des Schulgebäudes. Auch der Weg zur Sporthalle wurde in einem kleinen Spaziergang erkundet.

Eine Besonderheit fand am Donnerstag statt, denn der Unterricht wurde kurzerhand in einen Schulbus verlegt. Wie jedes Jahr durften beide fünften Klassen nacheinander am verkehrspädagogischen Projekt „Busschule“ teilnehmen. In Theorie und Praxis wurden die Kinder über mögliche Gefahren bei unachtsamer Nutzung des Schulbusses aufgeklärt. Sicheres und angemessenes Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus stand im Vordergrund. Beeindruckend waren für alle die Vollbremsungen bei Schrittgeschwindigkeit.

„Ich hätte nie gedacht, wie Vollbremsungen bei 10, 20, 30 und 40 km/h funktionieren.“, meinte Jonas aus der Klasse 5b „Bei 20 km/h ist Jonas Schultasche durch den ganzen Busgerast.“, bestätigte Klassenkamerad Luis. Sophie war vom Versuch mit der Kartoffel beeindruckt: So leicht kann man zerdrückt werden, wenn man nicht aufpasst und beim Anfahren des Busses unter seine Räder kommt. Melina meinte, es sei toll, dass alles so richtig gut erklärt worden sei.

Kays findet alle neuen Lehrer richtig nett. Richard freut sich auf das Arbeiten im Computerraum. Emilia kann es gar nicht erwarten, ganz viel Englisch zu lernen. Die erste Schulwoche verging wie im Flug und alle sind gespannt, was die neue Zeit so bringen wird.

Text: Neiße, Fotos: Engst

Nur strahlende Gesichter bei der Zeugnisausgabe am 23.07.2021

54 Abschlusschüler/innen der Realschule Triberg haben am Freitag ihr Abschlusszeugnis erhalten. Vor der feierlichen Zeugnisübergabe begrüßte Pfarrer Ockert die Abschlussklassen zu einem ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto „You’ll never walk alone“ in der Triberger Stadtkirche.
Im Anschluss erhielten 49 Schülerinnen und Schüler der RST von Realschulrektor Thomas Serazio im Triberger Kurhaus ihr Realschulabschlusszeugnis. Fünf weiteren Schülerinnen und Schülern konnte der Schulleiter zum bestandenen Hauptschulabschluss gratulieren. „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“, gab Serazio seinen erfolgreichen Abschlussklassen mit auf den Weg ins Berufsleben und in Richtung einer weiterführenden Schule.
Susanne Neiße, Klassenlehrerin der 9c würdigte die Leistungen ihrer Schützlinge und zeigte sich in ihrer Ansprache überaus stolz über ihre fünf Hauptschulabsolventen. Ulrike Clemens richtete das Wort an die Abschlussschüler und Abschlusschülerinnen der beiden zehnten Klassen und verabschiedete im Namen der Klassenlehrkräfte die erfolgreichen Realschulabschlussklassen.
Schulbeste und mit dem Preis des Gemeindeverwaltungsverbandes ausgezeichnet wurde Romea Laube aus der Klasse 10b. Den Preis des RST Fördervereins erhielt Melissa Nocera (10a) und Magali Weissenberger (9c). Luigi Gioia aus der Klasse 10b wurde mit einem Sonderpreis Sprachen ausgezeichnet.
Die Realschule Triberg freut sich mit den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2021 und gratuliert zum erfolgreichen Abschluss und dem Erreichen des Realschulabschlusses:
Triberg
Lea Baumgärtl, Julie Burger, Moritz Datzmann, Rosa Dung Chan, Alessa Körber, Melissa Nocera (Lob), Ketharin Sundara, Lenny Wackerzapp (Lob)
Gremmelsbach
Romea Laube (Preis und Schulbeste)
Nußbach
Manuel Klausmann
Schonach
Annika Brandl, Mario-Giosué Buccio, Dana Dold (Lob), Daniel Duffner, Sarah Duffner, Fabio André Fagone, Chiara Fazio (Preis), Tom Feser, Luigi Gioia, Paul Kienzler, Nicoleta Rosca, Tabea Zinapold, Tristan Zolnai
Schönwald
Leon Deck (Preis), Olivia Fehrenbach, Pirmin Kern (Lob), Lara Kienzler (Preis), Sina Kienzler (Preis), Luca Scherzinger (Preis), Maximilian Walter
Hornberg
Naticha Nett Bornschein, Arthur Ehlert, Yannic Hämmerling, Vesa Hasametaj, Fabian Lazar, Nils Maurer (Lob), Roman Ahmad Murad, Vanessa Reiß (Lob), Sophia Storz (Preis), Alord Ukehajdaraj, David Urso (Lob), Josua Wöhrle (Preis), Moritz Wöhrle (Lob)
Niederwasser
Andreas Jäger, Paula Schwer (Lob)
Reichenbach
Sophie Dold, Selina Lauble (Lob), Timo Schondelmaier
Unterkirnach
Ina Amendt
Den Hauptschulabschluss erlangt haben:
Triberg
Gabriel Fraile Terradez, Patrick Kaiser, Magali Weissenberger,
Bleron Zejnullahu
Niederwasser
Max Heinzmann

Text: Realschule Triberg
Fotos: Jens Linke

Girls‘ Day / Boys‘ Day (22.04.2021)


Am 22. April 2021 ist wieder Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag. Schülerinnen ab Klasse 5 erkunden Berufe und Studienfächer, in denen das jeweils eigene Geschlecht noch unterrepräsentiert ist. Infos dazu unter: https://www.girls-day.de/

boys-day-logo

Ebenfalls am 22.04.2021: Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag, an dem Schüler in soziale Berufe schnuppern können. Zur Homepage: https://www.boys-day.de/

Kleines Dienstjubiläum

Seit dem 10.01.2011 leistet sie Dienst an der Realschule Triberg, wegen des nun wieder stattfindenden Präsenzunterrichts konnte sie – mit einiger Verspätung – für ihre Tätigkeit gewürdigt werden:

Frau Spath ist seit 10 Jahren Teil des Kollegiums der RST. Die Schulleitung dankt Ihr für ihren Einsatz für die Schule und ihr Engagement für unsere Schülerinnen und Schüler als Klassenlehrerin und als Fachlehrerin in den Fächern Englisch, Französisch uns Bildende Kunst.

62. Vorlesewettbewerb 2020/2021:


Leonie Böhm gewinnt den Schulentscheid an der Realschule Triberg

„Trotz Corona in andere Welten eintauchen“ – unter diesen Vorzeichen startete in diesem Schuljahr der 62. Vorlesewettbewerb des Börsenvereines des deutschen Buchhandels.

Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen sind alljährlich eingeladen, ihre Lieblingsbücher zu präsentieren und zunächst in einem klasseninternen  Wettbewerb die besten Vorleser zu bestimmen. So ermittelte auch die Realschule Triberg noch im Präsenzunterricht  zwei Klassensieger, die dann  in einem spannenden Duell um den Titel des Schulsiegers rangen:

Für Moritz Baumann (Klasse 6a) und Leonie Böhm (Klasse 6b)  galt es, in einer Videoübertragung online die von ihnen ausgewählten Texte vorzutragen.

Moritz Baumann las aus Jules Vernes Werk „20.000 Meilen unter dem Meer“; Leonie Böhm aus „Pippa, mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof“ von Barbara Tammes.

Die beiden Vorleser meisterten ihre Aufgaben vor ihren Bildschirmen und Kameras bravourös und bewiesen in ihren ausdrucksstark und lebhaft vorgetragenen  Buchauszügen hohe Lesekompetenz. „Es war schon etwas seltsam und aufregend, nicht vor unseren Mitschülern lesen zu können, aber es hat dennoch Spaß gemacht“, meinten die beiden einhellig.

Die Jury hingegen hatte keine leichte Aufgabe und entschied sich  schließlich für Leonie Böhms Vortrag.

Die Triberger Schülerin nimmt somit am Kreisentscheid teil, der ebenfalls aufgrund der Pandemielage virtuell durchgeführt werden muss. Alle Schulsieger*innen senden hierfür ein Video an die regionale Jury ihres Kreises.

Resümierend bleibt festzuhalten, dass allen Widrigkeiten zum Trotz der Vorlesewettbewerb auch in diesem besonderen Schuljahr viele Schülerinnen und  Schüler  zum „Eintauchen ins Lesebad mit Lesespaß“ ermutigt hat. Man darf gespannt sein, wer den Titel des „Bundessiegers“ tragen wird.

Text: Nagel; Fotos: Privat