Technorama Klasse 6

Vergangenen Dienstag besuchten die Sechstklässler der Realschule Triberg die Wissenschaftsaustellung „Technorama“ im Swiss Science Center in Winterthur (CH). Anders als in gewöhnlichen Ausstellungen oder Museen, ist im Technorama das Anfassen der Exponate ausdrücklich erwünscht, denn es gibt an über 500 Experimentierstationen allerhand zu entdecken.
Mitmachen und mit den eigenen Händen ausprobieren hieß es für die 43 Nachwuchs- Wissenschaftler, die zunächst auf verschiedenen „Geheimwegen“ Versuche aus Physik, Biologie und Chemie durchführten. Um an das Ende der Wege zu gelangen, mussten verschiedene
Experimente, verteilt auf der 6.500 m2 großen Ausstellungsfläche, präzise und sorgfältig durchgeführt und auf einem Ergebniszettel protokolliert werden. Weitere Highlights waren die beiden Shows zu den Themen „Gase“ und „Elektrizität“. Sichtlich beeindruckt zeigten sich die
Schülerinnen und Schüler etwa von einer gewaltigen Knallgasexplosion, bei der ein hochexplosives Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff entzündet wurde. Der ohrenbetäubende Knall erschütterte das gesamte Gebäude und war selbst im zwei Stockwerken tiefer gelegenen
Vorführsaal bei der Elektro-Show noch zu spüren. Dort staunten die Kinder über die Kraft und Energie von Blitzen, die von riesigen Generatoren erzeugt, durch den abgedunkelten Raum zuckten.
Frisch gestärkt konnten die Realschüler nach dem Mittagessen, die Ausstellung auf eigene Faust erkunden um sich eingehender mit ihren Lieblingsexperimenten beschäftigen. Versuche aus den
Bereichen der Akkustik und Mechanik, etliche kuriose Experimente mit Magneten, Kreiseln, Licht oder Pendeln, das Technorama hielt für jeden Schüler reichlich Neues und Erstaunliches aus der Welt der Naturwissenschaften zu entdecken bereit. Finanziell unterstützt durch den Förderverein der Realschule Triberg war der Besuch in der Schweiz wie immer ein gewinnbringender und lehrreicher Ausflug, welcher an der RST alljährlich zu den Höhepunkten im Schuljahr der Triberger Sechstklässler gehört.

Adventslauf

Laufender Erfolg des „RST-Quartetts“

„Dabei sein ist alles“ – olympischer Gedanke übertroffen

Vier Schülerinnen und Schüler der Realschule Triberg nehmen am Adventslauf in Dornhan-Weiden teil.

Mit dem olympischen Gedanken „dabei sein ist alles“, brachen vier Schülerinnen und Schüler der Realschule Triberg am Vormittag des 1. Advents auf. Ziel war der 28. Adventslauf in Dornhan-Weiden. Entstanden war die Idee in der Sportgruppe Klasse 10 von Frau Rössler. Klara Nock, Luisa Hannemann, Eileen Jaegle und Simon Hieske sagten sofort ihre Teilnahme zu. Privat bauten die vier ihre Grundlagenausdauer weiter aus, so dass die Teilnahme am B-Lauf über 2400m der Schülerkategorie möglich wurde.

Weder strömender Regen bei der Abfahrt am Sonntagmorgen, noch eine Anreise von über einer Stunde hielten das „laufende Quartett“ der Realschule Triberg auf. Gut gelaunt und hochmotiviert, freuten sie sich, als endlich der Startschuss fiel. Zunächst verlief die Strecke auf Asphalt und führte anschließend die Teilnehmer des Schüler-B-Laufes zwei Runden durch den Wald. Danach galt es alle Kraftreserven zu mobilisieren, um ans Ziel zu gelangen. In gemütlicher Runde, nach heißem Punsch und Weihnachtsgebäck erwarteten die vier gemeinsam mit ihrer Sportlehrerin ihre Laufergebnisse. Völlig überrascht nahmen sie die Urkunden der Platzierungen ihrer Altersklasse entgegen: (weiblich) 1. Platz: Eileen Jaegle, 2. Platz: Luisa Hannemann, 3. Platz: Klara Nock, sowie (männlich) 1. Platz: Simon Hieske. Ein hochpreisiger Gewinn der Tombola steigerte die Lauffreude.

Text: Simone Rössler

Fotos: Simone Rössler

KZ-Besuch Kl. 10

Sie hatten nichts – wir haben alles
Die Abschlussklassen der Realschule Triberg besichtigten das Konzentrationslager Struthof in Frankreich und die Gedenkstätte „Vulkan“ in Haslach im Kinzigtal

Verfasst von Farin Wehrle, 10c
Am 19.11.2019 besichtigten wir, die zehnten Klassen der Realschule Triberg, das Konzentrationslager Struthof in Frankreich und dessen Außenlager „Vulkan“ in Haslach.
Schon auf der Hinfahrt zum KZ konnte ich erkennen, wie meine Mitschüler nachdenklicher wurden. Bei der Ankunft in Natzweiler waren wir sprachlos und gleichzeitig geschockt, als wir sahen, wie die Gefangenen damals hausen mussten und unter welchen Bedingungen sie im Sommer wie auch im Winter ums nackte Überleben kämpfen mussten. Man konnte in den Gesichtern meiner Mitschüler erkennen, wie unwohl sie sich fühlten, schließlich waren wir gerade an einem Ort, an dem Tausende von Menschen das Leben genommen wurde. Menschen, die nichts dafür konnten, wurden an diesem Ort kaltblütig ermordet.
Alles, was wir bis jetzt im Geschichtsunterricht über diese Zeit lernten, wurde durch die durchaus interessante Führung noch einmal vertieft. Für uns war der interessanteste, aber auch gleichzeitig schlimmste Teil der Führung, die Besichtigung des Krematoriums. Im Keller des Gebäudes wurden die toten Gefangenen gelagert, um sie anschließend in einem großen Ofen zu verbrennen. Wir konnten das Leid der Unschuldigen förmlich spüren. Manchen Schülern liefen Tränen über die Wangen, als sie in den offenen Ofen blickten. Die vielen unschuldigen Menschen, denen damals gewaltsam das Leben genommen wurde, sie hatten nichts, nicht einmal etwas anständiges zu Essen und zu Trinken. Sie mussten hungern und lebten in Gefangenschaft. Man zwang sie zu harter Arbeit, bis sie tot umfielen. Oder man quälte sie bei medizinischen Experimenten zu Tode.
An der Gedenkstätte „Vulkan“ in Haslach, die wir auf der Rückfahrt ansteuerten, nahmen wir an einem Vortrag von Sören Fuß teil, in dem er uns von dem Schicksal der hiesigen Gefangenen berichtete. Diese mussten gegen Kriegsende unter grausamsten Umständen Stollen für eine geplante unterirdische Produktionsstätte herrichten. Sören Fuß erzählte, dass er mit vielen Überlebenden oder ihren Angehörigen Kontakt aufnahm und gibt diese Informationen nun an die Besucher der Gedenkstätte weiter. Es ist erschreckend und schier unvorstellbar, dass sich so ein entsetzliches Unrecht in unmittelbarer Nähe zu unseren Wohnorten abspielte.
Tief beindruckt fuhren wir nach Hause. Es fiel den meisten meiner Mitschüler schwer, das Erlebte zu verarbeiten. Wir haben heutzutage alles, wir können essen und trinken so viel wir wollen, haben Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Und doch gibt es Leute, die es nicht schaffen, ihre Mitmenschen zu respektieren. Zu viele hegen in Deutschland – aber auch in anderen Ländern – rechtsradikale Gedanken und vergessen die Werte und Grundrechte des Menschen. Wir, die zehnten Klassen der Realschule Triberg, zeigen unseren tiefsten Respekt vor den Opfern des Nationalsozialismus und sind bereit, den Umgang mit unseren Mitmenschen, gleich welcher Hautfarbe und Herkunft, zu verbessern.

Adventsbesinnung

Was?            Gedanken & Impuls
                      zum Advent
Wann?       Freitag, 29.11.2019

                     Freitag, 06.12.2019

                     Freitag, 13.12.2019

                     Immer um 7.30 Uhr

Wo?           Im Musiksaal

Berufsinformationstag (22.11.2019)

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 findet dieses Jahr wieder der Berufsinformationstag (BIT) statt.
Von 08:30 – 12:00 Uhr können sich die Schüler, aber auch die Eltern bei den zahlreich vertretenen Firmen und Einrichtungen informieren und beraten lassen.
Hier die teilnehmenden Firmen / Betriebe:

• ABB STOTZ-KONTAKT GmbH, Hornberg
• Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen
• AOK Baden-Württemberg
• Becker & Co. KG, Triberg
• BIW Burger Industriewerk GmbH & Co. KG, Schonach
• BKK Schwarzwald-Baar-Heuberg
• Bundespolizeiakademie Freiburg
• Continental Automotive GmbH, Villingen-Schwenningen
• Ebm-papst, St. Georgen
• EGT Unternehmensgruppe, Triberg
• Handwerkskammer Konstanz
• I.G. Weisser Söhne GmbH & Co. KG, St. Georgen
• Kaiser GmbH Stuckateurbetrieb für Ausbau und Fassade, Triberg
• Kammerer Baugeschäft, Triberg
• Kammerer Gewindetechnik GmbH, Niederwasser
• Kindergarten St. Anna, Triberg
• Pflegeheim St. Antonius, Triberg
• Polizeipräsidium Tuttlingen
• RENA Technologies GmbH, Gütenbach
• Robert-Gerwig-Schule Furtwangen
• Säge- und Hobelwerk Rombach, Schonach
• Sägewerk Finkbeiner, Gremmelsbach
• Sanitär Kempf, Hornberg
• SBS-Feintechnik GmbH & Co. KG, Schonach
• Schreinerei Kaltenbach, Schönwald
• Sparkasse Schwarzwald-Baar
• Stadt Triberg
• Volksbank Mittlerer Schwarzwald eG
• Wiha Werkzeuge GmbH, Schonach
• Zinzendorfschulen Königsfeld