Musischer Abend am 06. Februar um 18 Uhr im großen Pfarrsaal der Stadtkirche St. Clemens, Triberg

Fünftklässler in der heißen Probephase –

Auch in diesem Schuljahr heißt es wieder: Vorhang auf und Bühne frei für den Musischen Abend der Klassen 5 im großen Pfarrsaal unterhalb der Triberger Stadtkirche.

Am Donnerstag dieser Woche gestalten 53 Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern eine etwa einstündige Show unter dem Motto „Piraten auf Tour – rund um den Globus“.

Unter Regie der beiden Musiklehrerinnen Martina Brielmaier und Simone Rössler proben die jüngsten Realschülerinnen und Schüler fleißig und ambitioniert für ihre musikalischen Darbietungen: Da werden unter anderem deutsche und englische Songs sowie das Singspiel „Piraten auf Tour“ zu hören und zu sehen sein.

Selbstverständlich geben die Kinder auch unterhaltsame Gedichte aus dem Deutschunterricht unter der Leitung der beiden Klassenlehrer David Henrich und Florian Kury zum Besten.

„Überraschendes aus dem Englischunterricht“ liefert die Klasse 5b mit ihrer Englischlehrerin Melanie Hentschel.

Herzlich eingeladen sind Eltern, Geschwister und Verwandte der Fünfklässler und das Kollegium der RST.

Die Schülerinnen und Schüler freuen sich auf Ihr Kommen am Donnerstagabend um 18 Uhr.

Schnuppertag für Viertklässler/innen und Eltern (15.02.2020)

Liebe Viertklässlerinnen und Viertklässler, liebe Eltern,

wir – Schulleitung, Kollegium und Sekretärin der Realschule Triberg – freuen uns, Ihnen und euch am 15.02.2020 von 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr die Realschule Triberg vorstellen zu dürfen. Los geht es um 09:00 Uhr mit einer gemeinsamen Begrüßung in der Aula (im Erdgeschoss direkt nach dem Eingang), bevor Sie / ihr dann die Schule auf eigene Faust erkunden könnt.

Weitere Informationen finden sich in den folgenden Dateien:

Anmeldetermine für die weiterführenden Schulen sind dieses Jahr am

11. und 12. März 2020 (jeweils von 8:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 18:00 Uhr oder nach Vereinbarung). Um bei der Anmeldung für Sie lange Wartezeiten zu vermeiden, bieten wir Ihnen am Schnuppertag die Möglichkeit, feste Termine zu vereinbaren. Sie dürfen gerne aber auch telefonisch über das Sekretariat Termine buchen.

Technorama Klasse 6

Vergangenen Dienstag besuchten die Sechstklässler der Realschule Triberg die Wissenschaftsaustellung „Technorama“ im Swiss Science Center in Winterthur (CH). Anders als in gewöhnlichen Ausstellungen oder Museen, ist im Technorama das Anfassen der Exponate ausdrücklich erwünscht, denn es gibt an über 500 Experimentierstationen allerhand zu entdecken.
Mitmachen und mit den eigenen Händen ausprobieren hieß es für die 43 Nachwuchs- Wissenschaftler, die zunächst auf verschiedenen „Geheimwegen“ Versuche aus Physik, Biologie und Chemie durchführten. Um an das Ende der Wege zu gelangen, mussten verschiedene
Experimente, verteilt auf der 6.500 m2 großen Ausstellungsfläche, präzise und sorgfältig durchgeführt und auf einem Ergebniszettel protokolliert werden. Weitere Highlights waren die beiden Shows zu den Themen „Gase“ und „Elektrizität“. Sichtlich beeindruckt zeigten sich die
Schülerinnen und Schüler etwa von einer gewaltigen Knallgasexplosion, bei der ein hochexplosives Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff entzündet wurde. Der ohrenbetäubende Knall erschütterte das gesamte Gebäude und war selbst im zwei Stockwerken tiefer gelegenen
Vorführsaal bei der Elektro-Show noch zu spüren. Dort staunten die Kinder über die Kraft und Energie von Blitzen, die von riesigen Generatoren erzeugt, durch den abgedunkelten Raum zuckten.
Frisch gestärkt konnten die Realschüler nach dem Mittagessen, die Ausstellung auf eigene Faust erkunden um sich eingehender mit ihren Lieblingsexperimenten beschäftigen. Versuche aus den
Bereichen der Akkustik und Mechanik, etliche kuriose Experimente mit Magneten, Kreiseln, Licht oder Pendeln, das Technorama hielt für jeden Schüler reichlich Neues und Erstaunliches aus der Welt der Naturwissenschaften zu entdecken bereit. Finanziell unterstützt durch den Förderverein der Realschule Triberg war der Besuch in der Schweiz wie immer ein gewinnbringender und lehrreicher Ausflug, welcher an der RST alljährlich zu den Höhepunkten im Schuljahr der Triberger Sechstklässler gehört.

Adventslauf

Laufender Erfolg des „RST-Quartetts“

„Dabei sein ist alles“ – olympischer Gedanke übertroffen

Vier Schülerinnen und Schüler der Realschule Triberg nehmen am Adventslauf in Dornhan-Weiden teil.

Mit dem olympischen Gedanken „dabei sein ist alles“, brachen vier Schülerinnen und Schüler der Realschule Triberg am Vormittag des 1. Advents auf. Ziel war der 28. Adventslauf in Dornhan-Weiden. Entstanden war die Idee in der Sportgruppe Klasse 10 von Frau Rössler. Klara Nock, Luisa Hannemann, Eileen Jaegle und Simon Hieske sagten sofort ihre Teilnahme zu. Privat bauten die vier ihre Grundlagenausdauer weiter aus, so dass die Teilnahme am B-Lauf über 2400m der Schülerkategorie möglich wurde.

Weder strömender Regen bei der Abfahrt am Sonntagmorgen, noch eine Anreise von über einer Stunde hielten das „laufende Quartett“ der Realschule Triberg auf. Gut gelaunt und hochmotiviert, freuten sie sich, als endlich der Startschuss fiel. Zunächst verlief die Strecke auf Asphalt und führte anschließend die Teilnehmer des Schüler-B-Laufes zwei Runden durch den Wald. Danach galt es alle Kraftreserven zu mobilisieren, um ans Ziel zu gelangen. In gemütlicher Runde, nach heißem Punsch und Weihnachtsgebäck erwarteten die vier gemeinsam mit ihrer Sportlehrerin ihre Laufergebnisse. Völlig überrascht nahmen sie die Urkunden der Platzierungen ihrer Altersklasse entgegen: (weiblich) 1. Platz: Eileen Jaegle, 2. Platz: Luisa Hannemann, 3. Platz: Klara Nock, sowie (männlich) 1. Platz: Simon Hieske. Ein hochpreisiger Gewinn der Tombola steigerte die Lauffreude.

Text: Simone Rössler

Fotos: Simone Rössler

KZ-Besuch Kl. 10

Sie hatten nichts – wir haben alles
Die Abschlussklassen der Realschule Triberg besichtigten das Konzentrationslager Struthof in Frankreich und die Gedenkstätte „Vulkan“ in Haslach im Kinzigtal

Verfasst von Farin Wehrle, 10c
Am 19.11.2019 besichtigten wir, die zehnten Klassen der Realschule Triberg, das Konzentrationslager Struthof in Frankreich und dessen Außenlager „Vulkan“ in Haslach.
Schon auf der Hinfahrt zum KZ konnte ich erkennen, wie meine Mitschüler nachdenklicher wurden. Bei der Ankunft in Natzweiler waren wir sprachlos und gleichzeitig geschockt, als wir sahen, wie die Gefangenen damals hausen mussten und unter welchen Bedingungen sie im Sommer wie auch im Winter ums nackte Überleben kämpfen mussten. Man konnte in den Gesichtern meiner Mitschüler erkennen, wie unwohl sie sich fühlten, schließlich waren wir gerade an einem Ort, an dem Tausende von Menschen das Leben genommen wurde. Menschen, die nichts dafür konnten, wurden an diesem Ort kaltblütig ermordet.
Alles, was wir bis jetzt im Geschichtsunterricht über diese Zeit lernten, wurde durch die durchaus interessante Führung noch einmal vertieft. Für uns war der interessanteste, aber auch gleichzeitig schlimmste Teil der Führung, die Besichtigung des Krematoriums. Im Keller des Gebäudes wurden die toten Gefangenen gelagert, um sie anschließend in einem großen Ofen zu verbrennen. Wir konnten das Leid der Unschuldigen förmlich spüren. Manchen Schülern liefen Tränen über die Wangen, als sie in den offenen Ofen blickten. Die vielen unschuldigen Menschen, denen damals gewaltsam das Leben genommen wurde, sie hatten nichts, nicht einmal etwas anständiges zu Essen und zu Trinken. Sie mussten hungern und lebten in Gefangenschaft. Man zwang sie zu harter Arbeit, bis sie tot umfielen. Oder man quälte sie bei medizinischen Experimenten zu Tode.
An der Gedenkstätte „Vulkan“ in Haslach, die wir auf der Rückfahrt ansteuerten, nahmen wir an einem Vortrag von Sören Fuß teil, in dem er uns von dem Schicksal der hiesigen Gefangenen berichtete. Diese mussten gegen Kriegsende unter grausamsten Umständen Stollen für eine geplante unterirdische Produktionsstätte herrichten. Sören Fuß erzählte, dass er mit vielen Überlebenden oder ihren Angehörigen Kontakt aufnahm und gibt diese Informationen nun an die Besucher der Gedenkstätte weiter. Es ist erschreckend und schier unvorstellbar, dass sich so ein entsetzliches Unrecht in unmittelbarer Nähe zu unseren Wohnorten abspielte.
Tief beindruckt fuhren wir nach Hause. Es fiel den meisten meiner Mitschüler schwer, das Erlebte zu verarbeiten. Wir haben heutzutage alles, wir können essen und trinken so viel wir wollen, haben Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Und doch gibt es Leute, die es nicht schaffen, ihre Mitmenschen zu respektieren. Zu viele hegen in Deutschland – aber auch in anderen Ländern – rechtsradikale Gedanken und vergessen die Werte und Grundrechte des Menschen. Wir, die zehnten Klassen der Realschule Triberg, zeigen unseren tiefsten Respekt vor den Opfern des Nationalsozialismus und sind bereit, den Umgang mit unseren Mitmenschen, gleich welcher Hautfarbe und Herkunft, zu verbessern.

Adventsbesinnung

Was?            Gedanken & Impuls
                      zum Advent
Wann?       Freitag, 29.11.2019

                     Freitag, 06.12.2019

                     Freitag, 13.12.2019

                     Immer um 7.30 Uhr

Wo?           Im Musiksaal